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Softfork vs. Hardfork – Was hat es mit den Gabeln auf sich?

Der Begriff „fork“ beschreibt eine Änderung an der Blockchain-Kernanwendung. Kommt es zu Änderungen an der Blockchain-Kernanwendung, spricht man von einer „fork“.

Sind Änderungen mit der Kernanwendung der Blockchain kompatibel, handelt es sich um eine Softfork. Denn mit diesen Änderungen an der Blockchain, ändert sich nichts für die Teilnehmer des Geschäftsnetzwerkes. Alle Applikationen laufen weiter. Dennoch ist es eine Änderung, die durch die Betreiber eines Knotens akzeptiert werden muss und zwar insbesondere bei Public Blockchains. Wenn 51 Prozent der Teilnehmer ihr ok geben, dann gilt der Softfork als erfolgreich umgesetzt.

Im Gegensatz dazu ist die Hardfork ein problematischer Fall. Dabei sind die Änderungen an der Infrastruktur nicht mehr kompatibel zur Kernanwendung der Blockchain. Wenn nicht alle Knotenbetreiber diese Änderungen mitgehen, entstehen zwei unabhängige Blockchains. Wenn es sich sogar um Kryptowährungen handelt, entstehen somit auch zwei unabhängige Kryptowährungen. Eine komplette Umsetzung einer solchen Änderung ist erst nach Auslauf der Altversion komplett oder es entsteht tatsächlich die duale Welt von zwei Blockchains.

Im Enterprise-Umfeld müssen Anwendungen natürlich nicht einen solchen Community-Prozess durchlaufen, ob ihre Veränderungen akzeptiert werden. Dies wird allein vom Blockchain-Betreiber entschieden und ausgerollt.

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