DER BLOCKCHAIN-PLAZA BLOG

Immer wissen, was los ist bei Blockchain.

Die Mär vom hohen Energieverbrauch

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass alle Blockchain-Lösungen grundsätzlich große Mengen an Rechenleistung benötigen. Tatsächlich existieren ganz unterschiedliche Verfahren, um eine Blockchain energiesparend zu realisieren.

Bitcoin ist der Übeltäter, der für diese Wahrnehmung gesorgt hat. Der Algorithmus hinter Bitcoin, mit dem die Validierung von Transkationen im Netzwerk erreicht wird, benötigt tatsächlich sehr viel Rechenleistung. Er wird als proof of work bezeichnet und benötigt viel Energie. Er sichert damit das Netzwerk ab und gewährleistet Manipulationssicherheit durch die eingesetzte Rechenkapazität.

Das gilt für Bitcoin und auch für weitere Blockchain-Implementierungen, die von Bitcoin abgeleitet wurden oder auch aus anderen Gründen den Proof-of-Work Algorithmus verwenden. Jedoch bestehen viele andere Implementierungen, bei denen es alternative Algorithmen für die Konsensbildung gibt, also die Validierung, ob eine Transaktion gültig ist. Der prominenteste Alternativ-Algorithmus ist Proof-of-Stake. Bei diesem Algorithmus können vorrangig Knoten des Netzwerkes Transaktionen validieren, die einen großen Anteil am Wert der Blockchain halten und einen signifikanten Teil dafür als „Haftung“ für eine korrekte Validierung einsetzen.

Einige Blockchains, die zunächst Proof-of-Work einsetzen, wie beispielsweise Ethereum, schwenken auf energieeffiziente Proof-of-Stake Varianten.

Perspektivisch wird Blockchain gerade im Enterprise-Umfeld keinen ungewöhnlichen Energie-Overhead besitzen. Bereits heute können insbesondere bei Private Blockchains energiearme Lösungen erstellt werden.

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